Glossar:Lean-Management

 

Schlank durch dezentrale flache Strukturen und Beseitigung von Verschwendung

Dem Kunden Leistungen präsentieren mit der richtigen Qualität und dem niedrigstmöglichen Preis. Genau darum geht es im Lean-Management und der damit verbunden Steigerung von Effizienz. Ursprungsland dieser Philosophie ist Japan.

Flache Hierarchien und dezentrale Strukturen sind wichtige Kriterien für erfolgreiches Lean-Management. Es ist stark verwandt mit den Prinzipien der Kaizen-Philosophie zur Effizienzsteigerung.

Das Hauptanliegen des „Lean-Thinking“ besteht - ähnlich wie im Kaizen-System - in der Vermeidung von Verschwendung und der Erhöhung des Wertschöpfungsanteils.

Diese beiden Ziel können in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) erreicht werden.

Beispiele für Verschwendungen, die vermieden werden sollen, sind z.B.

  • Überproduktion,
  • der Herstellung von überflüssigen Teilen,
  • Maschinenausfälle
  • überflüssigen Bewegungen im Arbeitsablauf oder
  • Wartezeiten.

Diese Beispiele sind der Wertschöpfung abträglich. Deshalb bedeutet Lean-Management die Untersuchung aller Abläufe im Unternehmen auf ihren Beitrag zur Wertschöpfung und gegebenenfalls deren Verbesserung. Dies ist nur möglich, wenn sich Management und Mitarbeiter als Team in einem ständigen Verbesserungsprozess verstehen.

5 Prinzipien für Lean-Management

  • absolute Kundenorientierung (interne und externe Kunden)
  • Perfektionierung und ständige Verbesserung aller Produktionsprozesse
  • Teamarbeit statt Hierarchie
  • Dezentrale, kundenorientierte Strukturen
  • Mitarbeiterorientierung

Dieser Glossareintrag beruht teilweise auf Inhalten des Eintrages Lean-Management der freien Enzyklopädie Wikipedia.